Dienstleistung

Ver- und Entsorgungszentrum, Universitätsklinikum Rostock

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Ansichtsdetail

Das Ver- und Entsorgungszentrum schließt das Gelände der Universitätsklinik zur Nachbarbebauung und nimmt in der Höhengestaltung Bezug zum Bestand. Zur Rembrandtstraße hin gliedert sich Fassade und geht so auf die kleinteiligere Umgebung ein. Unter- und Erdgeschoss bilden einen massiven Sockel, auf den sich das 1. Obergeschoss als eigenständiges Formelement aufgesetzt. Der umschlossene Wirtschaftshof wird durch die Anordnung unterhalb der natürlichen Geländeoberfläche dem direkten Einblick entzogen und verliert dadurch trotz seiner nutzungsbedingten Größe an Geltung. Durch seine zentrale Lage im Gelände des Klinikums kann eine kurzwegige Andienung aller Gebäude erfolgen. 

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Künsterfenster - Einrahmung der Nachbarbebauung

Das übergeordnete Ziel, die Bereiche des Lagers und der Verwaltung  zu trennen, bestimmt die interne Organisation des Gebäudes. Güter werden im Untergeschoss angeliefert und verteilt. Im Untergeschoss finden sich Lagerbereiche mit Offizin und Wagenbahnhof, im Erdgeschoss sind Technikräume, Archiv, Umkleiden und der Datenverarbeitung-Service-Betrieb des Uniklinikums mit den zentralen Rechnerräumen untergebracht. Der aufgesetzte Riegel nimmt im 1. Obergeschoss die Büros, die Besprechungs- und Aufenthaltsräume für die administrativen Tätigkeiten auf. In der Ausformulierung des Baukörpers spiegelt sich die Funktion wider und die leichte, rationale Fassadengestaltung belässt den Nachbargebäuden aus unterschiedlichen Bauepochen ihre Autonomie.

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Flurbereich
Projektname: Ver- und Entsorgunszentrum, 
Universitätsklinikum Rostock
Bauherr:Land Mecklenburg-Vorpommern
 BBL-MV, GB Rostock
Fertigstellung:2011
BGF / BRI: 6.520 m² / 26.200 m³
Gesamtbaukosten: 12,80 Mio. € KG 200 - 700
Leistungen:LP 1-8 § 15 HOAI

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