Gesundheit + Wellness

Forensische Psychiatrie, Bezirksklinikum Ansbach

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Der Neubau für die forensische Psychiatrie fügt sich sensibel in die bestehende Krankenhausanlage des Bezirksklinikums Ansbach ein, die in mehr als 100 Jahren gewachsen ist. Für das Gebäude gelten sowohl die Anforderungen der Sicherungsverwahrung, als auch die eines Krankenhauses.

Die Raumabfolge von öffentlichen, halböffentlichen und privaten Zonen schafft im Gebäude ein Ordnungssystem, das sich dem Nutzer selbst erklärt. Die klare, rationale Struktur bietet den schwierigen Patienten hier einen geordneten Rahmen, der chaotischen und irrationalen Verhaltensweisen und Beziehungen entgegenwirkt. Der Wechsel von halb privaten und halb öffentlichen Bereichen animiert eine offene und spontane Kommunikation und unterstützt die sozialen Kompetenzen der Straftäter.

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Die Architektur bietet den Patienten ein Umfeld, das den therapeutischen Erfolg und die Resozialisierung fördert. Vielfältige Einblicke und Durchblicke minimieren Zwänge und Reglementierungen und wecken Emotionen und Empfindungen der Patienten. Gleichzeitig werden die höchsten Sicherheitsstandards gewahrt. Nach außen wirkt das Gebäude nicht bedrohlich, sondern fördert die Akzeptanz der forensischen Einrichtungen und das Verständnis für den Maßregelvollzug.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Projektname: Forensik Haus 17,
Bezirksklinikum Ansbach
Bauherr: Bezirk Mittelfranken
Fertigstellung:2008
BGF / BRI: 4.090 m² / 16.072 m³
Gesamtbaukosten: 10,0 Mio. € KG 200 - 700
Leistungen:LP 1-8 § 15 HOAI

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