Bildung

Institut für Bildung - Hörsaal, Regensburg

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Der Neubau des Hörsaals gilt als erster Baustein für die städtebauliche Neuordnung und die Erweiterung des Bezirksklinikums Regensburg.

Der kompakte Baukörper schließt kommun an die vorhandene Mehrzwerkhalle an und bildet zusammen mit ihr ein Konferenzzentrum. Der funktionale Zusammenhang mit dem künftigen Zentralgebäude ermöglicht eine höchst flexible Nutzung im Schnittpunkt der bezeichneten Entwicklungsachsen.

Zwischen dem benachbarten Direktionsgebäude und dem Hörsaalgebäude greift der nördliche Naturraum ein und hält die wesentlichen Blickbeziehungen aus dem Herz der Anlage zum historischen Karthaus und zur Stadtsilhouette offen.

Das Gebäude wurde 2004 in die Architektouren Bayern aufgenommen und veröffentlicht in: Architektur Neues Bayern, N. Baumeister, F. Nauck, V. Gärtling, 2005

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Die prägnante Gebäudeform leitet sich aus der Aufgabe und der inneren Funktion des Gebäudes ab.
Gleichsam aus einem gläsernen Sockel ragt der Hörsaal mit dem ansteigenden Gestühl heraus. Im Eingangsgeschoss befinden sich Seminarräume und ein Garderobenfoyer. Gegenüber der kompakten Nutzzone ordnen sich an der Licht durchfluteten Erschließungsmagistrale die Nebenfunktionen in kubischen Kernen an.

Neben dem Hörsaal finden sich im ersten Obergeschoss die zugehörigen Kursräume; ein weiteres Geschoss nimmt Büroräume auf. Das offene Treppenhaus erlaubt abwechslungsreiche Blickbeziehungen durch die Geschosse.

Der weiße Sichtbeton kontrastiert im Inneren mit dem warmen Holz des Gestühls und der Farbgestaltung in einem warmen Rotton.

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Projektname: Institut für Bildung - Hörsaal, Regensburg
Bauherr: Bezirk Oberpfalz, Bayern, Deutschland
Fertigstellung:2004
BGF / BRI: 1.544 m² / 6.906 m³,
1. BA - 2004 - 2007
Gesamtbaukosten: 4 Mio. € KG 200 - 700
Leistungen:LP 1-9 § 15 HOAI

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LageplanAussen 1Aussen 2Aussen 3ZugangHoersaalHoersaal 2