Wohnen

Wohnen im Pixelpark Nürnberg-Langwasser

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Ausschnitt Lageplan

Im Pixelpark entwickelt sich das Erschließungsnetz mit seinen Straßen, Wegen und Plätzen sich aus substraktiven Räumen und sorgt für eine klare Strukturierung in öffentliche und halböffentliche Bereiche. Die Gebäudekuben staffeln sich über drei Geschosse und lassen auf unterschiedlichen Ebenen private Rückzugsorte entstehen. Die Gärten, Innenhöfe und Dachterrassen verzahnen sich mit dem Grün, so dass sich der gebaute Lebensraum und die Natur nicht begrenzen, sondern ineinander überfließen. Die urbane Dichte erhält durch die privaten Außenbereiche Freiräume und Großzügigkeit. Das Rückgrat für dieses sensible Gefüge bildet eine vier- bis fünfgeschossige Wohnbebauung am Quartiersrand. Sie nimmt Maisonetten und Etagenwohnungen auf, die sich zum Naturraum hin ausrichten und die städtischen Schallquellen abschirmen. 

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Die Objektarchitektur im Pixelpark reagiert auf die Erfordernisse einer mobilen Gesellschaft, die Flexibilität von den Menschen einfordert und Freiheiten für individuelle Lebensmuster bietet. Vielfalt und Veränderbarkeit sind wesentliche Merkmale der Wohnhäuser, die sich auf einem Grundraster von ca. 5,0 x 5,0 Metern über das Gelände ausbreiten. Die Standard-Module von 10,0 x 10,0 Meter und von 10,0 x 15,0 Meter können durch Hinzuschaltung weiterer Einheiten vergrößert oder durch Abtretung individuell verkleinert werden. Die an sich strenge Ordnung und die städtische Dichte erhalten durch die zahlreichen Innenhöfe und Dachterrassen sowie durch die Höhenentwicklung über drei Geschosse eine differenzierte räumliche Schichtung und spannende soziale Räume. Trotz der Anordnung von Innenhöfen erzielen die Baukörper eine hohe Kompaktheit durch die Back-to-Back-Anordnung mit den Nachbargebäuden.

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Projektname: Wohnen im Pixelpark
Bauherr:

wbg Nürnberg GmbH,
Immobilienunternehmen

Grundstück : 

4,65 ha

Wettbewerbsjahr:2008
Wettbewerbsart:Ideenwettbewerb, 1. Platz

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LageplanModellPerspektiveInnenhofPerspektive