Forschung

Max-Planck-Institut MPI Erlangen

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Lageplan

Die Architektur für das „Max Planck Institut für die Physik des Lichts“ schafft einen maßstabsgerechten Übergang zwischen Naturraum und städtebaulicher Dichte. Die Kubatur bleibt unterhalb der Baumwipfel und hält in ihrer Anordnung die Verbindung von der Stadt Erlangen zum Universitätscampus-Süd offen; sie richtet sich auf die natürliche Belichtung aus. Die Einfallsrichtungen der Sonne bestimmen die Orientierung der Räume und den Öffnungsgrad der Fassaden. Die direkte, indirekte und diffuse Lichtführung erzeugt unterschiedliche Raumanmutungen. Lichtreflexion, Lichtumlenkung sowie Lichtstreuung und Lichtbündelung machen das Medium Licht in all seinen Facetten im Innen- und Außenraum erlebbar.

 

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Perspektive

In der gegliederten Großform bilden sich die vier Institute ab, die horizontal und vertikal mit ihren Laboren im Labortrakt verbunden und organisiert sind. Wege und Plätze bilden Schnittstellen und fördern die Kommunikation. Durch Clusterbildung und offen wirkende Räume entsteht eine Baugestalt, deren Inhalte sowohl im Außen- als auch im Innenverhältnis lesbar werden. Der Entwurf orientiert sich in seiner Anordnung und Ausrichtung an dem natürlichen Energieangebot des Außenraums. Licht, Luft, Wind, Sonne und Nachkühle fließen in das Energiekonzept ein und reduzieren den Energiebedarf.

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Fassadendetail
Projektname: Max-Planck-Institut MPI Erlangen
Bauherr:Max-Planck-Gesellschaft (MPG) zur Förderung der Wissenschaften e.V.
BGF / BRI: 17.100 m² /  82.100 m³
Wettbewerbsart:Realisierungswettbewerb

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SchwarzplanLageplanPerspektivePerspektivePerspektivePerspektiveSkizzePerspektive