Forschung und Lehre

 

WB Universität Regensburg - Neubau Hochschulgebäude für den Fachbereich Vorklinische Medizin

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Die Gebäude der Universität Regensburg sind Zeitdokumente der 1960er und 1970er Jahre und ihre horizontal lagernden Gebäude dem Strukturalismus zuzuordnen. Bewusst wurde keine formale Andersartigkeit der Gebäude, sondern die bestehende städtebauliche Struktur als Anleihe gewählt. Mit einer abwechselnden Ordnung von Freiraum und Gebäude entsteht ein offenes Netz analog der westlichen und östlichen Naturwissenschaften. Der Lösungsvorschlag spannt sich zwischen die Erschließungswege und verknüpft die Institute. Die zukunftsoffene Netzstruktur stütz und visualisiert die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Forscher mit der Lehre

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Prägendes Merkmal des Hochschulcampus ist die Nord-Süd verlaufende Grünachse mit ihrem mittigen Forum. An diesem Grünzug liegen die Zugänge zu den Institutsgebäuden. Mit einem weit ausgreifenden Vordach wird die Adresse des Fachbereichs Vorklinische Medizin markiert. Ein vorgelagertes Plateau bildet ein Zeichen des Auftakts und einen Fokus an der Grünachse. Die zweigeschossigen Baukörper erstrecken sich hin zum Waldsaum. Mit der westlich ausgerichteten Makroerweiterung kann die Prosperität der Institute auch zukünftig gewährleistet werden. 

 

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Auslober: Staatliches Bauamt Regensburg
Jahr: 2015
NF:ca. 11.150 m²
BGF: 21.300 m²
Wettbewerbsart: Nichtoffener Realisierungswettbewerb nach vorgeschaltetem VOF-Teilnahmewettbewerb
Platzierung:Ankauf